this post was submitted on 14 Oct 2024
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DACH - Deutschsprachige Community für Deutschland, Österreich, Schweiz
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Ich verstehe den Punkt absolut. Meine Aussage ist aber, dass ich eben mehr als "nur" 500 Euro mehr im Monat bekomme, weil damit auch enorme Ungleichheit gegenüber anderen Studis einhergeht. Ich muss, das Geld nicht zurückzahlen, und erhalte zum Teil mehr Geld als arbeitende Menschen, ohne dabei einen signifikanten Beitrag an Gütern oder Dienstleistungen zu produzieren. Im Endeffekt zahlt die Gesellschaft gerade für mich enorm drauf - in Form vom Stipendium, Wohnheim, staatliche Uni, ÖPNV-Ticket, Familien-GKV,...
Es ist mir mit diesem Post einfach sehr wichtig, einen Einblick reinzugeben, wie einfach privilegierte Machtgefälle entstehen können. Nach dem Motto: wer hat, dem wird gegeben; wer nicht hat, der hat halt Pech und muss schauen, wie man über die Runden kommt (looking at you, 800€ BAföG).
Obwohl der Aspekt der Elitenförderung nachvollziehbar ist, finde ich, dass sobald ich mehr im Monat verdienen kann als zwei meiner Kommilitonen (die nicht ganz Höchstsatz beziehen, von denen gibt es ja einige), für genau das selbe Studium, hat das System einen strukturellen Fehler.