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DACH - Deutschsprachige Community für Deutschland, Österreich, Schweiz

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[–] brainwashed@feddit.org 1 points 19 hours ago* (last edited 19 hours ago) (1 children)

Das mag einfach Sinn ergeben aber ergibt global gesehen keine positive Korrelation. Schon innerhalb der G20 nicht. Und so wie Deutschland in der Vergangenheit getickt hat werden, wenn Eigenheimkauf gefördert wird, so viele Bedingungen dazu gedichtet, dass faktisch niemand diese Förderung bekommt. Also Förderung ja aber nur, wenn mindestens zwei Kinder und ganz wenig jährliches Pro-Kopf-Einkommen und bitte nach übertriebenem Energiestandard und nur mit zertifizierten Handwerksbetrieben etc. PP. Auch bekannt als: Politik möchte behaupten sie fördere Wohneigentum, ohne tatsächlich das Geld dafür locker machen zu wollen.

[–] Melchior@feddit.org 2 points 19 hours ago* (last edited 19 hours ago) (1 children)

Die G20 sind halt auch nicht unbedingt mit Deutschland vergleichbar was BIP pro Kopf angeht. Wenn man das anpasst und den Vermögens Gini nimmt und man auf die EU schaut, dann sieht das so aus:

https://www.eurofound.europa.eu/en/publications/all/a-picture-of-wealth-inequality-across-eu-member-states

Übrigens ganz wichtig:

In 2021, housing net wealth accounted for 63% of total net wealth on average across EU Member States.

[–] brainwashed@feddit.org 1 points 18 hours ago (1 children)

Heisst dann ja grob je gleicher das vermögen verteilt, desto weniger Immobilienbesitz. Vermögensgini und Medianvermögen korreliert in den G20 Ländern auch eher negativ, also je gleicher desto ärmer.

Der starke Mietmarkt schafft halt ein nichtfinanzielles Asset in Form eines nahezu unkündbaren Wohnrechts unter Marktmiete für einige Mieter. Nur kannste das weder mitnehmen noch verpfänden noch veräußern.

[–] Melchior@feddit.org 1 points 18 hours ago (1 children)

Heisst dann ja grob je gleicher das vermögen verteilt, desto weniger Immobilienbesitz. Vermögensgini und Medianvermögen korreliert in den G20 Ländern auch eher negativ, also je gleicher desto ärmer.

Da gibt es auch Länder wie China und Russland, die ihren Bürgern beim Übergang zum Kapitalismus Wohnungen quasi geschenkt haben. Das haben übrigens die meisten Länder so gemacht, sieht man auch in der EU. Dann sind Immobilien auch gut gegen Inflation, was natürlich in armen Ländern eher ein Problem ist.

Der starke Mietmarkt schafft halt ein nichtfinanzielles Asset in Form eines nahezu unkündbaren Wohnrechts unter Marktmiete für einige Mieter. Nur kannste das weder mitnehmen noch verpfänden noch veräußern.

In den meisten Ländern kann der Vermieter die Miete recht frei erhöhen. Daher eher nein.

[–] brainwashed@feddit.org 1 points 17 hours ago* (last edited 17 hours ago)

Ob das von China und Russland gute Policies waren, lasse ich mal dahingestellt. Qualitativ nicht zu vergleichen mit Wohnungen bei den bösen Kapitalisten, weil wie in der DDR zwar billig aber dafür katastrophal und instandgehalten.

Heute ist die Wohneigentumsquote hoch, weil die Bürger in nicht viel anderes investieren dürfen. Ergebnis ist ne Immobilienblase die langfristig nicht gut für das Vermögen der Leute sein wird.

Ich meine mit starkem Mietmarkt einen mit vielen Rechte für Mieter. Was in den meisten Märkten ist hat damit wenig zu tun.