this post was submitted on 09 Jun 2026
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Genauer gesagt Söder

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[–] plyth@feddit.org 0 points 1 day ago (4 children)

Es ist eine Schnappsidee. Es fehlen 1,4 Millionen Wohnungen.

Laut einer Studie des Pestel-Instituts aus dem Jahr 2026 fehlten Ende 2024 mehr als 1,4 Millionen Wohnungen

Wenn der Staat 220.000 Wohnungen vergesellschaftet, dann fehlen immer noch 1,4 Millionen Wohnungen.

Wenn der Staat statt dessen 220.000 Wohnungen baut, fehlen nur 1,2 Millionen Wohnungen.

Im ersten Fall bekommen 220.000 Familien Mietsicherheit und bei 100% Erstattung bekommen die Investoren sogar einen schnellen Gewinn.

Im zweiten Fall würde wegen des höheren Angebots für alle Mieter die Miete sinken und 220.000 Familien hätten endlich eine Wohnung.

[–] Xenon@lemmy.world 1 points 16 hours ago (1 children)

Im Gegensatz zur Vergesellschaftung kann man halt leider nicht 1,4 Millionen neue Wohnungen per Gesetzesvolksentscheid schaffen. Und die Bundes-/Landesregierungen weigern sich beharrlich, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Insofern ist alles was den Handlungsdruck auf die politisch Verantwortlichen erhöht absolut begrüßenswert, selbst wenn keine neuen Wohnungen entstehen. Dazu zählt auch der Volksentscheid in Berlin und bei der Enteignung von Miethaien trifft es ganz sicher nicht die falschen.

[–] plyth@feddit.org 1 points 12 hours ago* (last edited 12 hours ago)

und bei der Enteignung von Miethaien trifft es ganz sicher nicht die falschen.

Doch. Weil öffentliches Geld einfach weg ist.

Enteignung ist reine Wählerverarschung. Teurer Aktionismus ohne echte Konsequenzen.

Berlin könnte für das Geld Mitarbeiter im Bauamt einstellen und Baugenehmigungen erteilen und S-Bahnlinien erweitert und so attraktives Bauland erzeugen. Das würde einen Unterschied machen.

Und die Bundes-/Landesregierungen weigern sich beharrlich, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen.

Statt demonstrieren eine Baugenossenschaft gründen und es selber organisieren.

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