this post was submitted on 03 Apr 2026
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Ich bin in der Rubrik "Ich will ein E-Auto, aber hab nicht das notwendige Geld dafür und mein Benziner kostet mir trotz Reparaturen, TÜV, Versicherung, Sprit und anderen Nebenkosten keine 2.500 Euro im Jahr"
Hätte es vor 10 Jahren E-Autos in meinem Preissgment von 18.000 Euro gegeben, hätte ich mich bestimmt für eines entschieden
Und das andere Argument ist: Das E-Auto ist oft bereits billiger.
Übrigens fahr ich so 4500 Kilometer Fahrrad im Jahr. Viele Autos werden auch nicht mehr gefahren.
Ich muss mal berechnen, wie viele km Bahn (Nah- und Fernverkehr) ich so fahre
Ich bin auch der Meinung ein neues Auto ist eine Investition für so ~20 Jahre, ansonsten rechnet sich (meistens) die Anfangsinvestition doch nicht. Wenn man öfter sein Auto wechseln will dann ist man mit nem Gebrauchten besser dran. Und da liegt der finanzielle Vorteil oft noch beim Verbrenner. (Firmenwagen mal ausgeschlossen)
Dazu gehen unsere Verbrenner meistens auch nicht auf den Schrott sondern in die Nachverwertung im Gebrauchtwagenexport. Und werden dann so oder so bis zum allerletzten Kilometer noch gefahren. Macht das denn global dann wirklich Sinn, wenn man ein Auto abgibt das eigentlich noch nicht verbraucht ist?
Es ist andererseits echt faszinierend, wie sehr sich manche Leute das Auto fahren schön rechnen.
Mein Bruder hat in den letzten Jahren auf die Finanzen meiner Eltern geschaut. Wegen einer Erkrankung ist meine Mutter da zuletzt fast nur noch zum Supermarkt gefahren, der etwa 3 Kilometer weg liegt. Trotzdem hat sie monatlich 400 Euro fürs Auto bezahlt.
Also bei sowas ist das Auto total unnötig. Da ist das Taxi zum einkaufen weitaus günstiger.
lass mich raten: Wertverlust vom Auto noch nicht mal mit einberechnet?
Wertverlust stört nur Leute, die zu viel Geld haben, sich neue Autos leisten können und die nach ein paar Jahren für noch neuere wieder verkaufen.
Wer eine gebrauchte Karre fährt, bis sie auseinanderfällt, freut sich über Wertverlust, denn nur dadurch werden Autos bezahlbar.
Auch wenn du die Karre Schrott fährst, hast du einen Wertverlust, im Zweifelsfall dann 100 % über die Nutzungsdauer. Bemisst sich halt Anteilig am Kaufpreis. Wenn du den in der Wirtschaftlichkeitsbetrachtung ausblendest ist ständig Neuwagen fahren das klügste, weil anteilig weniger Reparaturkosten anfallen. Wäre genau so irre.
2016 hätte man für knapp 22k einen Renault Zoe bekommen, abzgl. der gerade eingeführten Kaufprämie von 4k. Also gerade dein Preissegment und du hast es nur nicht gemacht.
Nicht in Österreich. Hier kostete der Zoe mit Batterie ca 30.000 ohne Förderung.
Wow das ist ja praktisch soviel wie was vergleichbares bei uns jetzt kostet
Ja, die Autos hier sind extrem teuer. Selbst ein neuer, lagernder Zoe kostet immer noch 22.000 Euro inklusive Förderung. Und aus dem Ausland zu importieren hat auch keinen Sinn, dann kommt nämlich die Normverbrauchsabgabe drauf. Im Prinzip musst du erst zum TÜV, dann zum generalimporteur bzw Landeszulassungsstelle das Auto eintragen, dann darfst du die Normverbrauchsabgabe zahlen und dann erst fahren.
Was aber sehr gut an dem ist: je schlechter die Abgaswerte, desto teuerer die Abgabe.
Einen Renault Zoe mit Batteriemiete die höher ist als meine monatlichen Spritkosten.
Dafür kriegt man ein Auto mit einer Reichweite, mit der es sich als Ersatz für den öffentlichen Nahverkehr auszahlt, aber definitiv nicht für irgendwas außerhalb der Stadt.
Sorry, dafür brauch ich kein Auto.
Ist bei uns halt hauptsächlich fürs Pendeln da damals der AG meiner Frau umgezogen ist. Davor hat carsharing gereicht. Reichweite ist knapp 300 km, das reicht bei uns für Familienbesuche auch. Wir wollten explizit nichts das “alles” kann weil wir für die Handvoll Sonderfälle im Jahr auch weiterhin carsharing nutzen können.
Du hast geantwortet auf jemanden, der gemeint hat, dass seine Jahreskosten für's Auto bei €2500 liegen, inklusive allem.
Wenn schon mal rund €1000-2000 für die Batteriemiete draufgehen (Werte von Google), dann ist echt nicht mehr viel Luft nach oben um beim Gesamtpreis unter €2500 zu bleiben.