Duisburg

121 readers
1 users here now

founded 2 years ago
MODERATORS
1
2
3
4
5
6
7
8
 
 

Ein ungewöhnlicher Vorfall beschäftigt die Polizei in Duisburg: Ein 69-jähriger Mann hat am Freitag (10.10.2025) Walnüsse von einer Pferdeweide in Duisburg-Rumeln-Kaldenhausen gestohlen. Als die Eigentümerin ihn zur Rede stellte, eskalierte die Situation – der Mann soll seinen Dackel sogar auf die Frau gehetzt haben.

Die Besitzerin der Pferdeweide erwischte den Senior beim Sammeln der Walnüsse auf ihrem Privatgrundstück. Als sie ihn auf den Diebstahl ansprach, kam es zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen den beiden. Der 69-Jährige wollte sich offenbar nicht kampflos stellen.

Besonders brisant: Während der Rangelei gab der Mann seinem Dackel das Kommando "Fass". Der Hund sollte die Grundstücksbesitzerin angreifen. Ob das Tier tatsächlich zubiss oder wie schwer mögliche Verletzungen waren, ist derzeit nicht bekannt.

Die Polizei Duisburg hat Ermittlungen gegen den 69-Jährigen eingeleitet. Ihm werden Diebstahl und versuchte Körperverletzung vorgeworfen. Das Hetzen eines Hundes auf eine andere Person kann strafrechtlich als Körperverletzung gewertet werden – auch wenn es sich "nur" um einen Dackel handelt.

9
 
 

Kennengelernt hatte er schon alle Ebenen der Politik. Er kandidierte erfolglos für den Bundestag, den Landtag und wollte für den Rat der Stadt Duisburg kandidieren. Hier legte aber die Duisburger CDU ihr Veto ein- ein seltener Vorgang in der Kommunalpolitik.

Güner führte jeweils Wahlkämpfe, die oft abseits der Linie der eigenen Partei waren und teils bizarre Ausmaße annahmen. So brachte er sich ausgerechnet mit dem Comedian Serdar Sumuncu zusammen, der mit ihm einen Beitrag für die „heute Show“ produzierte. Was wohl als Wahlkampfhilfe gedacht war, ließ der politischen Konkurrenz die Tränen vor Lachen in die Augen treiben. Seitdem hat er den Spitznamen „Der Sheriff von Marxloh“ weg.

Die politische Forderung nach staatlich voll geförderten Arbeitsverträgen für alle Jugendlichen, die ein halbes Jahr arbeitslos sind, war nur ein Teil seiner offiziellen Wahlkampfforderungen, die absolut gegen die Philosophie seiner eigenen Partei gingen.

Im Landtagswahlkampf versprach er weiter, das Müllproblem, welches den Stadtteil Marxloh seit Jahren plagte, noch vor der Wahl zu lösen, was ihm natürlich nicht ansatzweise gelang.

Seinen Kommunalwahlkampf als Bezirksvertreter, der auf Position 4 noch nicht einmal namentlich auf dem Wahlzettel erwähnt wird, führte er, als wolle er Oberbürgermeister der Stadt Duisburg werden.

In teils emotionalen Videos forderte er immer wieder, dass die Menschen den Politikwechsel wählen sollten und schob alles, was in Duisburg nicht funktioniert auf die SPD mit dem Oberbürgermeister Sören Link. Dabei ignorierte er komplett, dass seine eigene Partei in einer informellen Koalition mit genau dieser stark kritisierten SPD seit 2012 gemeinsam Politik machte. Er kritisierte zudem Beschlüsse, die seine eigene Partei in der Bezirksvertretung und im Rat der Stadt mitbeschlossen hat.

So rätselten Viele, welchen Politikwechsel er jetzt meinte, denn viele Vorwürfe richteten sich gegen Verantwortliche seiner eigenen Partei im Verwaltungsvorstand der Stadt.

Bei der Kommunalwahl 2025 in Duisburg dürfte Güner, der in seiner Partei inzwischen als isoliert gilt, den Bogen endgültig überspannt haben.

Monate vor der Wahl wurde dem Wählerbündnis SGU von mehreren Menschen aus der Roma-Community zugetragen, dass Deniz Güner in der Gruppe für die CDU warb und versuchte mit monetären Mitteln Stimmen zu akquirieren.

Aus sicheren Quellen bekam das Wählerbündnis SGU Information, Deniz Güner von der CDU „habe die Stimmen der Roma in Marxloh erkauft“. Für jede Stimme versprach dieser, laut Aussage einiger Roma 25,-€. Viel Geld für Menschen, die meist am Rande des Existenzminimums oder darunter leben.

Einem „Mittler“ der namentlich bekannt sei, den Güner extra aus der Community akquirierte, soll ebenfalls eine „Provision“ für jede Stimme versprochen worden sein. Dieser „Mittler“ und Deniz Güner begleiteten am Wahltag zahlreiche Roma zum Wahllokal. Sie sollen die Wähler teilweise sogar bis zur Wahlurne geführt haben.

Weiter soll in den Wahllokalen den Wählern sogar gezeigt worden sein, an welchen Stellen sie ihre Kreuze zu setzen haben.

Als sie von den vor Ort eingesetzten Wahlhelfern auf das Fehlverhalten angesprochen wurden, wurde stets erklärt, dass die Wählerinnen und Wähler angeblich nicht lesen könnten und sie würden daher lediglich als Übersetzer agieren.

Der „Mittler“ aus der Community war offensichtlich verantwortliche dafür, die Roma zu akquirieren und dafür Sorge zu tragen, dass so viele von ihnen wie möglich zur Wahlurne gebracht wurden. Laut Aussage des Wählerbündnisses SGU habe der eingesetzte Mittler, der selbst aus der Roma-Community stammt, einige Tage zuvor viel Werbung in einem bekannten sozialen Netzwerk für Deniz Güner gemacht, indem er sogar damit warb, dass es jede Stimme bezahlt werden würde.

Der Wortlaut war, dass es „ein Stück Kuchen“ gäbe“, berichtet ein Vertreter des Wählerbündnisses SGU. Dies sei ein Code in der Roma-Sprache für Bezahlung.

Da dem Wählerbündnis SGU die besagte Roma-Community sehr bekannt sei, kontaktierte deren gesetzte Kandidatin den besagten „Mittler“ und stellte ihn zur Rede. In diesem Gespräch, welches vom Wählerbündnis aufgezeichnet wurde, gab er an, dass die Roma Angst hätten vor Deniz Güner und einer möglichen Konsequenz, dem Aufruf nicht nachzukommen.

Er besäße wohl mehrere Immobilien in dem Wahlkreis und habe den Roma angedroht, die Mietverhältnisse aufzukündigen, wenn sie nicht in seinem Sinne wählen.

Auffällig hingegen ist das Wahlergebnis der Bezirksvertretung. In dieser kommt die CDU in Marxloh auf ein auffälliges Ergebnis von 23,32%. Besonders auffällig wird es, dass der in Marxloh komplett unbekannte Einzelbewerber für den Rat sagenhafte 16,6% erhält. Addiert man die Summen der CDU-Ratskandidatenstimmen und die des Einzelbewerbers zusammen, erhält man fast auf die Stimmen genau die Anzahl der Stimmen, die für die CDU in der Bezirksvertretung im Stadtteil Marxloh erreicht wurden.

Das Ganze absolut symmetrisch in jedem betroffenen Wahllokal.

Da bei allen anderen Parteien keine großartigen Differenzen im Stimmenverhältnis zwischen Rat und Bezirksvertretung erkennbar sind, kann sicher davon ausgegangen werden, dass aktiv von dem Bezirksvertretungskandidaten der CDU aufgerufen wurde, die Stimme für den Rat nicht dem eigenen Ratskandidaten, sondern dem fremden Einzelbewerber zu geben. Diese Charade ist an 70 Stimmen gescheitert.

Trotz des gigantischen Aufwandes ist es Güner nicht gelungen, die Wahl zu seinen Gunsten so zu manipulieren, dass ein mandatsrelevantes Ergebnis herausgekommen wäre.

Sicher wird man vom „Sheriff von Marxloh“ auch in nächster Zeit hören. Er und der von ihm geschaffene Einzelkandidat dürften sich in nächster Zeit mit mehreren Gerichtsverfahren auseinandersetzen müssen. Dazu ist sehr wahrscheinlich, dass seine Partei, die Duisburger CDU ein Parteiausschlussverfahren gegen ihn führen wird.

Sollten sich die Vorwürfe des Wählerbündnisses SGU bewahrheiten, was anhand der Faktenlage wahrscheinlich ist, handelt es sich hier nicht um ein Kavaliersdelikt.

Die Manipulation von Wahlen ist eine Straftat, die mit bis zu 5 Jahren Gefängnis oder Geldstrafe zu Buche steht. Erschwerend hinzu kommt hier sicher auch die kriminelle Energie, die offensichtlich an den Tag gelegt wurde.

Der „Mittler“ aus der Roma-Community dürfte sich mit einem Strafverfahren wegen Beihilfe konfrontiert sehen.

Einen vergleichbaren Fall gibt es nach Recherchen von Xtranews in Deutschland bisher nicht.

Rechtskräftige Gerichtsurteile beschäftigten sich meist mit 2 stelliger Anzahl von Stimmanipulationen. Hierfür gab es rund 1,5 Jahre auf Bewährung. Im Duisburger Fall haben wir es aber mit mehr als der vierfachen Anzahl an Stimmen zu tun.

Massiv geschädigt wurde auch die Stadt Duisburg und zahlreiche ehrenamtliche Organisationen, die sich mit dem Thema der Demokratie beschäftigen.

Das kommunale Integrationszentrum bemüht sich seit Jahren, die Migranten-Community der Roma für Demokratie und Beteiligung zu gewinnen.

Der Duisburger Demokratiekreis hatte sogar am 30.08.2025 ein großes Demokratiefest in Marxloh veranstaltet, um speziell Menschen aus Bulgarien und Rumänien zu ihrem Wahlrecht zu informieren. Fast alle Parteien informierten über ihr Angebot. Über die Hälfte der Oberbürgermeisterkandidaten diskutierte auf der Bühne. Zahlreiche Dolmetscher übersetzten das Gesagte in die jeweilige Landessprache.

All diese Bemühungen dürften nun in Marxloh erst mal umsonst gewesen sein. Es wird ein großer Aufwand wieder Vertrauen aufzubauen, dass Demokratie in Deutschland etwas anders funktioniert, wie in den Heimatländern.

Dort ist es üblich, dass Kandidaten zur Wahl in die Romas-Siedlungen gehen und die Menschen mit kleinen Geldgeschenken, einem Kasten Bier oder einem Essen für die Stimmabgabe gewinnen.

10
11
 
 

Aber das mit Abstand außergewöhnlichste Wahlergebnis in Duisburg – fährt die CDU ein. Die Christdemokraten erleben in Duisburg ein peinliches Debakel: Die Partei hat ihr historisch schlechtestes Duisburger Ratswahlergebnis aus dem Jahr 2020 nochmals unterboten, ist von 21,5 auf 17,4 Prozent abgestürzt. Gut möglich, dass die CDU nirgends in Nordrhein-Westfalen von weniger Menschen gewählt wurde als in Duisburg. Das muss man erstmal schaffen – gegen den Bundes- und Landestrend. Zur Einordnung: Im NRW-Schnitt gaben der Union etwas mehr als 33 Prozent der Wählerinnen und Wähler ihre Stimme.

Damit findet der freie Fall des CDU-Kreisverbandes seine Fortsetzung: Seit 1999 (41,5 Prozent) hat die CDU hier ihr Ratswahlergebnis nun fünfmal in Folge verschlechtert. Besonders bitter: Die Union ist von der AfD als zweitstärkste Kraft abgelöst worden. Nur noch eines von 37 Direktmandaten konnte die Partei gewinnen. Ihre Oberbürgermeister-Kandidatin Sylvia Linn war völlig chancenlos – nicht nur gegen OB Link, sondern auch gegen einen völlig unbekannten AfD-Kandidaten.

Kein Wunder, muss man da leider sagen: Die CDU Duisburg ist meilenweit entfernt von einem Großteil der Menschen in Duisburg. Von den jungen Menschen sowieso: Beinahe Mitleid erregend, veraltet und hilflos wirken etwa ihre Versuche, im Internet für ihre Inhalte oder ihre Kandidierenden zu werben. Für die Themen und den Ton der Duisburger fehlen den Verantwortlichen offensichtlich das Gespür. Das liegt auch daran, dass der Kreisverband ein massives Nachwuchsproblem hat.

Bei solchen Wahl-Niederlagen, wie sie die CDU in Duisburg spätestens seit 2014 kassiert, hätten Bundes- oder Landesvorstände gar keine andere Wahl gehabt als zurückzutreten. Bei der CDU Duisburg hatten die Pleiten dagegen nie personelle Konsequenzen: Hier blieb Thomas Mahlberg 23 Jahre im Amt, bis er den Chefposten 2022 an Petra Vogt übergab. Im Rat führt Mahlberg die CDU-Fraktion weiter an.

Auch das zeigt: Der überalterten und festgefahrenen CDU Duisburg fehlt die Kraft zur Erneuerung. Und Lethargie ist ansteckend, von einem Aufstand oder Grummeln in der Partei hat man noch nichts gehört. Wenn die CDU Duisburg so weitermacht, dürfte sie bei den nächsten Kommunalwahlen noch schlechter abschneiden. Dann ist es nur eine Frage der Zeit, bis sie auch von Grünen und Linken überholt wird.

12
13
14
15
16
17
18
 
 

Auf die Frage, ob er Messer oder andere gefährliche Gegenstände mit sich führe, hatte der 42-Jährige eine Dose mit Amphetamin gezückt. Aufgrund des Verdachts, dass sich in seiner Wohnung weitere Drogen befinden könnten, stimmte der Tatverdächtige einer freiwilligen Durchsuchung zu. Dabei stellten die Polizisten eine nicht geringe Menge Betäubungsmittel, entsprechendes Verpackungsmaterial sowie eine beidseitig geschliffene Säge sicher.

19
20
21
22
23
 
 

Möglich wird dies durch eine Kamera, die im Führerhaus der Fahrzeuge direkt hinter der Windschutzscheibe angebracht ist, um mithilfe moderner KI-Technologie verschmutzte, beschädigte oder mit Aufklebern verunreinigte Schilder zu erkennen. Es erfolgen dann direkt Meldungen an ein zentrales Dashboard. „Ein Kompaktrechner befindet sich unter der Motorhaube der Fahrzeuge“, erklärt Richter.

24
25
view more: next ›