this post was submitted on 21 Feb 2026
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Netzkultur / Netzpolitik
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Alles rund um das Internet. Gerne auch die politische Seite zum Thema
Als Nachfolger für !netzpolitik@feddit.de
Wir sehen uns als einen selbstbestimmten Raum, außerhalb der Kontrolle kommerzieller Tech-Unternehmen.
Netiquette wird vorausgesetzt. Gepflegt wird ein respektvoller Umgang - ohne Hass, Hetze, Diskriminierung.
Die Regeln von feddit.org gelten.
Das Bild im Banner und Icon: Public Domain generated with Midjourney gefunden auf netzpolitik.org
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Ja, alles, was Kindern und Jugendlichen Spaß macht und ihnen Freude am Leben gibt, sollte man ihnen schon deshalb automatisch verbieten, ganz genau! Sogar mit Netzsperren, wenn es nicht anders geht, das ist nämlich eine ganz normale Maßnahme, die in einem liberalen demokratischen Staat sehr viel verloren hat! /s
Bei solchen Kommentaren frage ich mich, ob deren Verfasser eigentlich ihren eigenen Gedanken selbst zuhören.
Ich bin der festen Überzeugung: Das Internet ist eine der größten Errungenschaften der Menschheit und jeder, wirklich jeder in jedem Alter, profitiert davon, es möglichst viel zu verwenden, und davon, dass es ein freies Medium ohne übermäßige staatliche Kontrolle ist.
Sorry, aber das kannst du nicht ernst meinen. Mal abgesehen davon, dass hoffentlich niemandem daran gelegen ist, dass das eigene dreijährige Kind den ganzen Tag Im Internet hängt, ist dir Formulierung mit "möglichst viel" auch fraglich.
Ich höre mich jetzt schon an wie ein Opa, aber Kinder müssen aich mal raus und das kommen sie immer weniger. Eltern haben Angst, dass sie entführt oder unerfahren werden und haben entweder keine Zeit oder keine Lust/Kraft, mit ihnen Zeit (draußen) zu verbringen. Das will auch niemand verbieten, das wird nur durch die aktuelle Lage mit der geringen Bezahlung und der Mär vom faulen Bürger immer weiter in den Hintergrund gedrängt.
Alle sollen immer nur arbeiten und sich abmühen für einen Hungerlohn, dann aber noch ihre Kinder großziehen und kriegen es dann so gedankt. Die Folgen davon sieht man überall.
Das lustige ist: Ich hab als Jugendlicher mein erstes Android-Smartphone bekommen, erstmals mit mobilem Internet. Bis dahin hab ich meine Freizeit vor allem zu Hause vor dem Desktop-PC verbracht, ab dann vermehrt (!) auch draußen, weil ich dann nicht mehr unterwegs auf das Internet verzichten musste. So viel zu "müssen auch mal raus".
Das hört sich nicht lustig sonder sehr nach einer Abhängigkeit an.