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Ärzte warnen vor hohem Unfallrisiko: Immer mehr nutzen das Rad auch bei Eis und Schnee
(www.tagesspiegel.de)
Alles rund ums Fahrrad.
Technik, Verkehrswesen, Touren, was auch immer.
Ich hab's euch doch gesagt. Ich ha 's euch doch gesagt. Ich will nicht sagen, ich hab's euch doch gesagt, aber ich hab's euch doch gesagt.
Ich hatte vor nem halben Jahr mal ne ausführliche Diskussion mit ein paar Leuten die meinten (1) das Fahrrad sei ein gutes Verkehrsmittel und (2) wenn wir nur die Fahrradinfrastruktur ausbauen, dann können wir z.b. weniger andere Verkehrsmittel wie z.b. Autos haben.
(1) sehe ich ein wegen gesundheitlicher Vorteile der Bewegung.
Aber aus (1) folgt nicht (2). Das Fahrrad ist nämlich nur 80% des Jahres einsetzbar aber Leute wollen 100% des Jahres mobil sein. Die Folge ist, dass du effektiv exakt den gleichen Ausbau an konventionellen Transportmitteln brauchst, um Leute auch dann zu befördern, wenn es draußen Stürmt und Hagelt. Das passiert nämlich an wenigen, aber doch an ein paar Tagen im Jahr.
Nachdem du jetzt ein konventionelles Transportnetz sowieso brauchst, gleich groß egal ob mit/ohne Fahrradstreifen, braucht die Fahrradinfrastruktur einfach nur zusätzlichen Platz. Du sparst dir dadurch nicht Platz weil du Autostreifen reduzieren kannst, sondern die Fahrradstreifen kommen einfach zusätzlich dazu.
Eine echte Autoverringerung in der Stadt ist nur durch den Öffi-Ausbau und die Verlagerung von Autostraßen nach außen zu erwirken, zusammen mit finanziellen Anreizen.
Wenn das Wetter so schlimm ist, dass ich nicht mehr Fahrrad fahren kann, setze ich mich auch nicht mehr ins Auto. Das Auto wäre zwar wärmer, allright, aber das ist dann eine Sicherheitsfrage, keine Bequemlichkeitsfrage mehr.